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Fibromyalgie
Bei der Fibromyalgie handelt es sich um eine chronische Schmerzkrankheit. Die Schmerzen treten im ganzen Körper verteilt, speziell bei Belastung, im Gelenk- und Bewegungsapparat auf.
Differentialdiagnosen
Aufgrund der nicht eindeutigen Symptomatik gestalltet sich eine Diagnose oft als Schwierig. Bevor die Fibromyalgie diagnostiziert werden kann, müssen diese Krankheiten ausgeschlossen werden:
- Epstein-Barr-Virus - Das Humane-Herpes-Virus 4 ist eine fieberhaften Erkrankung und führt zu Kopf- und Gliederschmerze.
- Hashimoto-Thyreoiditis - Die Ord-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung und kann eine chronische Schilddrüsenentzündung verursachen.
- Lyme-Borreliose - befällt neben Nerven und Gelenken auch Organe und sorgt unter anderem für Gelenk- und Muskelschmerzen.
- Multiple Sklerose - Bei der MS kommt es zu chronischen Entzündungen im zentralen Nervensystem.
- Perniziöse Anämie und Vitamin B12 Mangel - Zu den Mangelerscheinungen des Vitamin B12 gehören Müdigkeit und Leistunsgverminderung.
- Polyneuropathie - befällt das periphere Nervensystem und sorgt in den betroffenen Körperregionen für Kribbeln und Taubheit.
- Rheumatoide Arthritis - Bei der auch Polyarthritis genannten Krankheit kommt es zu Entzündungen in Gelenken, Sehnen und Schleimbeuteln.
- Übertraining - Übertraining beschreibt einen Zustand chronischer Überlastung unter Sportlern.